MTV Ü40-Fußballer haben gesetztes Minimalziel im Hallen-Landespokal erreicht
von links oben: Nico Wenda, Bartosch Jochemczyk, Frank Schomburg, Jens Hueske, als Fan Ljuban „Ludwig“ Vukasovic, Osman Keklik
von links unten: Peter Wacowski, Speielertrainer Eugen Treder, Mohamed Boufares, Mustapha Sayed
Am 14. März hieß es „Auf zum Niedersachsen-Pokal der Kreis-Hallenmeister!”, zu dem die Ü40-Herrenfußballmannschaft als eine der 24 qualifizierten Mannschaften in den Soccer Park Langenhagen antrat.
Durch den Titelgewinn bei der letztjährigen Kreis-Hallenmeisterschaft in Gebhardshagen hatte sich die Ü40 für den Landespokal qualifiziert. Mit einem Aufgebot von neun Spielern war sie zum diesjährigen Ü40-Landespokal der Hallenkreismeister angereist.
Neben bekannten Vereinen wie dem VfL Wolfsburg, dem SV Gifhorn, dem Osnabrücker SV und anderen waren auch Mannschaften aus der direkten Nachbarschaft, der Lehndorfer TSV und der SV Lengede, vertreten.
Spielertrainer Eugen Treder hatte sich das Erreichen des Achtelfinales als Minimalziel gesetzt. Alles darüber hinaus wäre angesichts der hochkarätigen Mannschaften ein riesiger Erfolg gewesen.
Nach den beiden verlorenen Gruppenspielen gegen den TSV Wallenhorst (Endstand 2:3) und die SG Molbergen/Ermke/Peheim (Endstand 0:3) musste sich die Mannschaft wieder auf ihre Tugenden besinnen und als starke Einheit gegen den VfL Wolfsburg auftreten, um sich die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale zu wahren. Durch zwei schnell erzielte Tore unserer Fußballer konnte der VfL Wolfsburg am Ende noch einen glücklichen Ausgleich (2:2) in der 15-minütigen Spielzeit erzielen.
Dieser Punktgewinn beflügelte unsere Ü40 und das nächste Spiel wurde mit breiter Brust gegen den SV BW Lüsche angetreten, der bisher mit 0 Punkten in der Zwischentabelle stand. Ein Sieg musste her, um sich weiterhin Chancen auf das Achtelfinale auszurechnen. Jedes Spiel war nun schon ein Endspiel. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand von 0:1 konnte das Spiel durch eine beherzte Aufholjagd quasi mit dem Schlusspfiff mit 2:1 für sich entschieden werden.
Im letzten Vorrundenspiel der Gruppe musste gegen den SV Croatia Hannover erneut ein Sieg her. Dies war die einzige Möglichkeit, um an Croatia vorbeizuziehen und sich das Ticket für das Achtelfinale zu sichern.
In diesem Spiel zeigte sich, dass die Nerven unserer Fußballer aus Stahl waren: Bereits in der 2. Spielminute begann das Torfeuerwerk der Salzdahlumer. Durch schöne Kombinationen, Übersicht und Spielfreude hieß es am Ende der Partie 8:0 für den MTV Salzdahlum. Somit war das Minimalziel erreicht.
Als Gruppenvierter musste man nun in der nun anstehen K.O.-Phase gegen den Gruppenersten der Gruppe C antreten. Dabei handelte es sich um niemanden Geringeren als den Vize-Hallenmeister des Jahres 2025, die SG Wörpetal.
Unsere Mannschaft war durch Verletzungen aus dem Spiel gegen Croatia Hannover geschwächt, spielte aber dennoch sehr gut mit. Sie belohnte sich jedoch nicht mit Toren, obwohl es einige Chancen gab. Aufgrund einer kleinen Nachlässigkeit, die dem langen Spieltag geschuldet war, entschied der Vorjahres-Vizemeister das Spiel knapp mit 1:0 für sich.
Die Enttäuschung stand den Salzdahlumer Spielern ins Gesicht geschrieben, denn in diesem K.O.-Spiel war doch mehr drin, als man erwartet hatte.
Schlussendlich konnte man dennoch von einem Erfolg sprechen, da unsere Ü40-Mannschaft durch die geringste Niederlage aller Achtelfinalverlierer mit 0:1 auf Platz 9 der Abschlusstabelle rutschen und somit einige hochkarätigeren Mannschaften hinter sich lassen konnte.
Beim gemeinsamen Essen nach dem Turnier ließ man den Spieltag nochmals Revue passieren und philosophierte über die Spiele und die Mannschaftsleistung.
Zufrieden konnte man am Abend behaupten, gegen den erneuten Vize-Hallenmeister im Achtelfinale verloren zu haben. Die SG Wörpetal konnte durch Siege in den folgenden K.O.-Runden bis ins Finale einziehen. Am Ende scheiterte sie jedoch mit einer 2:3-Niederlage gegen den Osnabrücker SV und konnte auch in diesem Jahr nur den Titel des Hallen-Vizemeisters holen.
Glückwünsche gehen an den Osnabrücker SV, der den Titel des Niedersachsen-Hallenpokalsiegers ohne Punktverlust souverän und verdient geholt hat.
Es war ein besonderer Tag, der das Herz eines jeden Fußballspielers höher schlagen lässt. Die Stimmung und das Gefühl, bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gehen zu müssen und als Mannschaft bei Niederlage und Sieg eng zusammenzustehen, waren etwas ganz Besonderes.
Nun heißt es für die Ü40-Spieler, sich zu regenerieren und neben den anstehenden Saison-Pflichtspielen die nächste Kreis-Hallenmeisterschaft für sich zu entscheiden, um somit wieder die Möglichkeit zu ergreifen, am Turnier des Niedersächsischen Hallen-Landespokals teilzunehmen.